Intelligentes Failover zwischen dem primären und dem sekundären WhatsUp Gold Server
WhatsUp Gold Failover Manager bietet eine intelligente Failover-Funktionalität zwischen einem primären und einem sekundären Server, auf denen WhatsUp Gold ausgeführt wird. Folgende gehören zu den wichtigsten Funktionen:
WhatsUp Gold Failover Manager - grundlegende Funktionen
- Unterstützt alle Versionen von WhatsUp Gold – Standard, Premium, Distributed und MSP
- Unterstützt die Installation auf allen aktuellen Windows-Betriebssystemen
- Ermöglicht das automatische und manuelle Auslösen von Failover-Vorgängen von einem primären auf einen sekundären Server
- Auf dem primären und dem sekundären Server muss exakt dieselbe Version von WhatsUp Gold installiert sein
- Unterstützt alle aktiven und Leistungs-Monitoring-Dienste für ein automatisches Failover
- Unterstützt passive Monitoring-Konfigurationen, die auf demselben Host-System (beispielsweise WinEvents) gehostet sind, automatisch für das Failover
- Unterstützt automatisch passive Monitoring-Konfigurationen, auf denen doppelte Nachrichtenziele festgelegt werden können (beispielsweise Datenverkehrsstromquellen, die so konfiguriert sind, dass Datenverkehrsinformationen sowohl zum primären als auch zum sekundären Server gesendet werden)
- Unterstützt zahlreiche Modi für den Remote-Betrieb der Datenbank, sodass die Beständigkeit von Monitoring-Daten auch während des Failovers gewährleistet ist
WhatsUp Gold Failover Manager - Konfiguration
- Ermöglicht die Einrichtung zahlreicher auf dem Ausfall ausgewählter Dienste basierender Ereignisse, die ein automatisches Failover auslösen sollen (beispielsweise Ausfall von Datenerfassung oder -erkennung, Alert Center-, Flow Monitor-, WhatsConfigured-, WhatsConnected- oder WhatsVirtual-Diensten)
- Für die Konfiguration des Failovers stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:
- Der primäre Server initiiert ein Failover, wenn der Ausfall von Diensten entdeckt wird und die Bedingungen für das Auslösen eines Failovers gegeben sind.
- Der sekundäre Server initiiert ein Failover, wenn der primäre Server während einer festgelegten Zeitspanne nicht mehr erreicht werden kann und keine Datenbankaktualisierungen mehr stattfinden.
- Das Failover wird manuell vom Administrator initiiert.
- Für das Failback vom sekundären Server (der als primärer Server fungiert) zum ursprünglichen primären Server gibt es drei Möglichkeiten:
- Der primäre Server kann so konfiguriert werden, dass er automatisch aktiv wird, sobald er wieder ausgeführt wird.
- Der sekundäre Server kann weiterhin als primärer Server fungieren, bis die Kontrolle aufgrund eines Failover-Ereignisses wieder an den ursprünglichen primären Server übergeben wird.
- Das Failback zurück zum primären Server kann manuell von einem Administrator ausgeführt werden.
- Die konfigurierbaren Einstellungen für das Auslösen eines Failovers umfassen die Ausfalldauer (Zeitspanne, während der der primäre Server nicht vom sekundären Server erreicht werden kann) und das Statusüberprüfungsintervall (Zeitspanne zwischen periodischen Überprüfungen der Datenbank, um zu bestätigen, dass diese regelmäßig vom primären Server aktualisiert wird).
WhatsUp Gold Failover Manager - Warnungen und Reporting
- Im WhatsUp Gold Alert Center können Schwellenwerte und Eskalationen für Failover-Ereignisse konfiguriert werden.
- Der Failover Workspace-Report im Alert Center zeigt sowohl Informationsmeldungen (bei manuellen Failovers) als auch Fehlermeldungen (bei automatischen Failovers).
Wie funktioniert das automatische Failover?
Die Automatisierung des Failovers erfolgt über einen „Heartbeat"-Mechanismus, bei dem der primäre und der sekundäre Server Signale austauschen. Solange eine regelmäßige Signalverbindung zwischen dem primären und dem sekundären Server besteht, wird das System des sekundären Servers nicht aktiviert.
Der sekundäre Server übernimmt die Aufgaben des primären Servers, sobald er eine Veränderung des „Heartbeat“ des primären Servers erkennt und bestätigt. Andernfalls kann ein intelligentes primäres System auch einen sekundären Server auffordern, seine Rolle zu übernehmen, wenn es Probleme bei seiner eigenen Ausführung erkennt.
Welche Versionen von WhatsUp Gold werden von Failover Manager unterstützt?
WhatsUp Gold Failover Manager unterstützt alle WhatsUp Gold-Versionen – Standard, Premium, Distributed und MSP – auf allen aktuellen Windows-Betriebssystemen.
Kann WhatsUp Gold Failover als virtuelle Maschine bereitgestellt werden?
WhatsUp Gold und WhatsUp Gold Failover Manager können auf virtuellen Maschinen mit VMware oder Microsoft Virtual Server ausgeführt werden, unter der Bedingung, dass die Ressourcen des virtuellen Servers den Systemanforderungen des WhatsUp Gold-Systems entsprechen.
Welche Monitoring-Dienste werden von WhatsUp Gold Failover Manager unterstützt?
WhatsUp Gold Failover Manager unterstützt alle aktiven und Leistungs-Monitoring-Dienste.
Passive Monitoring-Dienste wie Syslog und SNMP-Traps werden nicht unterstützt, da sie eine Ziel-IP-Adresse erforderlich machen, die im überwachten Gerät festgelegt werden muss. Wenn das System ein Failover vom primären auf den sekundären Server ausführt, ändert sich die IP-Adresse des WhatsUp Gold-Servers und dieser erhält keine Meldungen von den Geräten mehr.
In Flow Monitor können die Datenverkehrsstromquellen (einschließlich Flow Publisher-Installationen) mit einer primären und sekundären IP-Adresse konfiguriert werden, sodass die Verkehrsstromstatistiken an beide Ziel-Adressen weitergeleitet werden. Das sekundäre System verwirft die Verkehrsstromdatensätze lediglich, bis es als primäres System aktiv wird.
Windows Event-basierte passive Monitoring-Dienste werden von Failover Manager unterstützt, wenn sie auf demselben Host-System konfiguriert werden, auf dem WhatsUp Gold und Failover Manager installiert sind.
Wie schützt der WhatsUp Gold Failover Manager vor dem Verlust von Monitoring-Daten?
Die Bereitstellungsarchitektur von WhatsUp Gold Failover Manager kann zwei oder drei verschiedene Hardwareinstanzen oder Instanzen virtueller Maschinen in zwei verschiedenen Konfigurationen umfassen. Dies trägt dazu bei, den Verlust von Monitoring-Daten zu vermeiden, wenn die Ausführung des primären Servers beeinträchtigt ist.
Beim ersten Bereitstellungsarchitekturtyp kann die Monitoring-Datenbank auf dem sekundären Server selbst gehostet sein. So zieht ein Verlust der Konnektivität mit dem primären System die Datenerfassung und Datenbankaktualisierungen nicht in Mitleidenschaft.
Eine andere Bereitstellungsarchitektur könnte so aussehen, dass der primäre und der sekundäre Server auf verschiedenen Hardwareinstanzen oder Instanzen virtueller Maschinen ausgeführt werden. Die Datenbank befindet sich auf einer dritten Instanz, auf die entweder der primäre oder der sekundäre Server remote zugreift. Weitere Einzelheiten zu Failover-Architekturen finden Sie im Abschnitt WhatsUp Gold-Technologie. Weitere Informationen über die Failover Architekturen