Während IT-Infrastrukturen zunehmend verteilt und widerstandsfähig werden, entwickelt sich auch Progress WhatsUp Gold weiter. Ab Anfang 2026 wird der bisherige Failover Manager offiziell eingestellt und macht Platz für eine neue Ära: High Availability (HA) von Anfang an im Design verankert. Dieser moderne, skalierbare Ansatz orientiert sich an den heutigen Best Practices für Unternehmensinfrastrukturen.
Das klassische Failover setzte auf Heartbeat-Monitoring und eine gemeinsame Datenbank, samt Methoden, die nicht mehr zu den heutigen Anforderungen für resiliente Systeme passen. Viele Unternehmen nutzen längst Hypervisor-basierte High-Availability-Lösungen (wie VMware oder Hyper-V), wodurch ein zusätzliches Applikations-Failover überflüssig wird. Das neue Modell trägt dieser Realität Rechnung und geht sogar einen Schritt weiter: Active-Active-Deployments eliminieren Single Points of Failure und reduzieren das Risiko von Ausfällen deutlich.
Mit den Enterprise- und Enterprise Plus-Editionen unterstützt WhatsUp Gold nun mehrere gleichzeitige Instanzen:
Enterprise: bis zu 2 voll funktionsfähige Instanzen
Jede Instanz läuft unabhängig mit eigener Datenbank und eigenem Monitoring-Bereich. Diese verteilte Architektur ermöglicht es, Systeme über mehrere Standorte oder Rechenzentren hinweg einzusetzen, und so selbst bei lokalen Ausfällen durchgängig Transparenz zu behalten.
Ob nach Region, Geschäftsbereich oder Relevanz: Dieses Modell bietet maximale Flexibilität und klare Abgrenzung von Risiken.
Beide Editionen enthalten außerdem Distributed-Funktionalität, sodass sich Monitoring-Aufgaben gezielt auf Regionen, Teams oder Infrastrukturebenen aufteilen lassen.
Die WhatsUp-Gold-Lizenzierung ist bewusst unkompliziert gehalten. Jede aktivierte Instanz erhält ihre vollständige Geräte-Lizenz.
Beispiel: Eine Enterprise-Plus-Lizenz für 1.000 Geräte erlaubt die Bereitstellung von vier vollwertigen WhatsUp-Gold-Servern, die jeweils bis zu 1.000 Geräte eigenständig überwachen können. Damit können Unternehmen ihr Monitoring flexibel skalieren ohne Lizenzfragmentierung oder Abhängigkeiten zwischen den Instanzen.
Ergänzend zu On-Premises-Umgebungen bringt WhatsUp Gold 360 zentrale, cloudbasierte Transparenz:
Synchronisiert Daten aus mehreren WhatsUp-Gold-Instanzen
Mobil zugänglich ohne VPN
Überwacht Internetverbindungen, sendet SMS-/E-Mail-Benachrichtigungen
Bietet Resilienz, selbst wenn alle On-Premises-Standorte offline gehen
So bleibt Ihre Überwachung jederzeit griffbereit, egal, wo Sie sich befinden.
High Availability lässt sich einfach realisieren, wenn WhatsUp Gold auf hochverfügbaren Plattformen betrieben wird, z. B.:
Diese Plattformen starten ausgefallene VMs automatisch neu und stellen so Infrastruktur-Kontinuität sicher. Auch wenn sie nicht applikationsspezifisch sind, bieten sie bewährte Zuverlässigkeit ohne Vendor Lock-in.
Darüber hinaus können Unternehmen mehrere WhatsUp-Gold-Instanzen mit Enterprise oder Enterprise Plus betreiben, um Monitoring-Ausfälle drastisch zu reduzieren und die Disaster-Recovery-Fähigkeit zu verbessern. Jede Instanz läuft unabhängig für individuelle Konfigurationen und weniger Risiko von Domino-Effekten bei Fehlkonfigurationen.
Bestehende Failover-Manager-Kunden können durch ein Upgrade auf die neuen Editionen wechseln. Je nach Ziel – Downtime minimieren oder Recovery optimieren – bietet sich eine Architektur mit mehreren aktiven Instanzen oder mit replizierten Einzelinstanzen an.
Fit für die Zukunft
Diese Umstellung auf High Availability by Design ist nicht nur eine Lizenzaktualisierung. Es ist eine strategische Entwicklung. Kunden verfügen jetzt über die Tools, um Überwachungsumgebungen zu erstellen, die Folgendes aufweisen:
Progress hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Übergang mit detaillierter Dokumentation, Architekturleitfäden, Webinaren und direktem Support zu unterstützen. Ganz gleich, ob Sie Ihre nächste Bereitstellung planen oder eine bestehende Bereitstellung optimieren, die WhatsUp Gold-Lösung unterstützt Sie bei der Verbesserung Ihrer Überwachungsstrategie.
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